Wodka – Vodka alles was es, um den Klassiker zu wissen gibt!

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Wodka gehört zu den beliebtesten Spirituosen und überzeugt vor allem durch seinen fast neutralen Geschmack. Ob auf Eis und pur oder als Beigabe in einem leckeren Cocktail, Wodka ist ein Dauerrenner.

Wodka gibt es von vielen verschiedenen Herstellern, in unterschiedlichen Varianten und in unterschiedlichen Qualitäten. Er zählt zu den beliebtesten Spirituosen und hat sich fast auf der ganzen Welt etabliert.

Aber wie und aus was wird er hergestellt und wo kommt er her. Alles rund um die Spirituose Wodka, erfahren Sie hier.

Vodka oder Wodka? Woher kommt der Name?

Beim Namen des so beliebten Getränkes kommt es immer wieder zu Verwirrungen. Schreibt man nun Wodka oder Vodka? Beides ist richtig! Wodka oder auch Vodka wird aus der kyrillischen übersetzt, da hier die Buchstaben anders sind, ist eine genaue Übersetzung schwierig. Wodka wird sowohl in Russland als auch in Polen mit „Wässerchen“ übersetzt.

Bei der Übersetzung ins deutsche ist also die Schreibweise mit Wodka logischer, auch im Duden wird diese Schreibweise verwendet. Aber auch Vodka ist eine anerkannte Schreibweise, die auch dem angloamerikanischen Sprachraum übernommen wird. Dort wird Vodka mit „V“ geschrieben. Das englische „V“ wird wie das deutsche „W“ ausgesprochen, so zählt die Schreibweise Vodka zu den beliebten Anglizismen unserer Sprache und wird auch so anerkannt.

Ob Sie also Wodka oder Vodka schreiben ist Ihnen überlassen und macht keinen Unterschied.

Woher kommt Wodka und wie wird er hergestellt?

 

Wodka hat eine lange Geschichte und taucht zum ersten Mal schriftlich erwähnt im Jahr 1405 in Polen auf.

1. Die Geschichte des Wodkas

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen für die Herstellung von Wodka stammen aus dem Jahr 1405 aus Polen. In Sandomierz genau wurde der erste Wodka mittels eines traditionellen Destillationsverfahrens hergestellt, das bis heute in Polen noch Anwendung findet. Der ursprüngliche Wodka ist nur halb so stark wie der, den wir heute kennen. Man geht davon aus, dass sich die heutige Art des Wodkas durch den Überfluss an Roggen in Ländern wie Polen und Russland langsam entwickelt hat.

Polen und Russland zählen zu Ländern, in denen die Geschichte des Wodkas verankert ist.

- Polen und der Wodka

Die ersten Versuche Alkohol zu medizinischen Zwecken herzustellen wurden von dem Arzt Nickolaus in Polen durchgeführt. Im 13. Jahrhundert begann dieser sich mit der Destillation von Alkohol zu beschäftigen, allerdings rein aus medizinischer Sicht.

Die ersten Dokumentationen finden sich dann 1405 in den Gerichtsakten und deuten darauf hin, dass Wodka hier zum ersten Mal zu medizinischen Zwecken eingesetzt wurde.

Der ursprüngliche Wodka im Mittelalter hatte nur eine Alkoholkonzentration von 25% und wurde ausschließlich als medizinisches Mittel eingesetzt. Bier und Wein waren hier immer noch Alltagsgetränke der Polen und der Wodka spielte hier noch keine Rolle.

In den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts wurde die Herstellung des Weines deutlich schwieriger, da die veränderten Temperaturen hier Schwierigkeiten verursachten. Daraufhin stieg die Produktion des Wodkas und anderer Spirituosen wieder. Der Wodka gelangte hier immer mehr in den Vordergrund und machte auch bald dem Bier in Polen ordentlich Konkurrenz.

Im 17. Jahrhundert wurde der Getreide-Export in Polen und Litauen stark eingeschränkt, die Produktion allerdings nicht, die Folge daraus ein enormer Überschuss an Getreide. Aus dem Überschuss wurde dann wieder mehr Wodka hergestellt. Krakau, Danzig und Posen galten hier als die Zentren der Wodkaherstellung.

Mit Beginn des 18. Jahrhunderts stieg dann wieder der Export an, Getreide und die Kartoffel wurden vermehrt zur Herstellung des Wodkas genommen. Zu dieser Zeit führt die J.A. Baczewski Brennerei auch das bis heute geltende Destillationsverfahren ein.

Im 19. Jahrhundert entstehen dann die meisten Wodka-Marken aus Polen.

Seit 2017 kann man im „Museum des polnischen Wodkas“ die 600 Jahre lange Geschichte des traditionellen Getränks begutachten.

- Russland und der Wodka

In Russland unterlag die Wodkaproduktion zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert immer wieder starken Einschränkungen. Zu Beginn durfte die beliebte Spirituose nur in speziellen Tavernen verkauft werden, die eine Genehmigung des Zaren hatte. Aufgrund der Schwierigkeiten, die diese Handhabung auslöste, wurde die Produktion bald freigegeben. Bald darauf wurde dies wieder eingeschränkt und nur den Adeligen war der Genuss des Wodkas vorbehalten, ausschließlich Staatsunternehmen durften Wodka produzieren.

Im 19. Jahrhundert dann wurde die Kartoffel als Rohstoff für die Wodka-Herstellung entdeckt und zahlreiche Billigprodukte überschwemmten den Markt. Zum Ende des Jahrhunderts wurde aus diesem Grund wieder ein Staatsmonopol für die Herstellung von Wodka in Russland eingeführt.

Der Chemiker und auch der Entwickler des Periodensystems Dmitri Mendelejew führte dann die Maßeinheit Gramm für Wodka ein. 100 Gramm bilden auch die Füllmenge der traditionellen „Stopka“ der traditionellen Wodkagläser. Es ist nicht ganz klar, ob Dmitri Mendelejew auch der Erfinder des neumodischen Wodkas ist. Hier ist nichts Genaues festgehalten.

Im 20. Jahrhundert und mit Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde in Russland der Ausschank und Verkauf von Wodka verboten. Die Folge aus diesem Verbot war die extreme Vermehrung von Schwarzbrennereien. Unter Stalin und mit einem Wodka-Monopol wurden der Staatshaushalt zu großen Teilen finanziert, sogar die Soldaten im 2. Weltkrieg bekamen dann portionierte Rationen von Wodka zugeteilt.

Die 2. Prohibition in Russland führte dazu, dass viele große Wodka-Hersteller ins Ausland gingen und so die Produktion der Spirituose nach Westeuropa, Neuseeland und Nordamerika verbreiteten. Hier wurde der Wodka zu Beginn in den russischen Gemeinden hergestellt und konsumiert.

In den 50er Jahren dann, Cocktails hatten hier ihren großen Aufschwung, wurde der Wodka zum Weltgetränk und ist bis heute auf der ganzen Welt beliebt und bekannt.

2. Wodka aus Getreide

Getreide ist der beste Ausgangsstoff für Wodka. In den Osteuropäischen Ländern wird hier gerade der Roggen verwendet und bietet auch unter den Getreiden die beste Ausgangslage für die Wodka-Herstellung.

Der Geschmack dieses Wodkas ist lieblich, leicht süß und mild.

In anderen Ländern wird aber auch Weizen oder Gerste verwendet.

3. Wodka aus Kartoffeln

Seit dem 19. Jahrhundert werden auch Kartoffeln für die Herstellung von Wodka verwendet, gerade in der Ukraine und in Polen. Der Wodka aus Kartoffeln ist meist noch süßlicher als der Wodka aus Weizen und er ist auch schwerer.

4. Wodka aus Melasse

Melasse ist ein Nebenprodukt, das beim der Zuckerproduktion entsteht. Auch der Wodka, der aus Melasse gewonnen wird, ist süßer als der Weizenwodka. Wodkasorten, die aus Melasse hergestellt werden, gelten als billigere und qualitativ niedrige Produkte, da die Melasse den schlechtesten Rohstoff für die Wodka-Herstellung darstellt.

5. Wodka aus anderen Rohstoffen

Wie bereits erwähnt, eignen sich auch andere Rohstoffe für die Herstellung von Wodka. Beliebt in ist zum Beispiel in Australien die Weintraube als Rohstoff für die Wodkaherstellung.

6. Reinheitsgebot für Wodka

In den meisten Ländern gibt es keine Vorgaben aus was Wodka hergestellt werden muss. Das führt dazu, dass zum Beispiel in Ländern wie in den USA, Australien, Frankreich oder Italien, Wodka auch aus Weintrauben hergestellt wird.

Polen und auch andere Länder aus Nordeuropa fordern immer wieder, dass Wodka nur aus Getreide, Kartoffeln oder Melasse hergestellt werden darf. Russland und die Ukraine zählen zu den größten Wodka-Herstellern. 2007 einigt sich das Europaparlament darauf, dass Wodka auch aus anderen Rohstoffen hergestellt werden darf, allerdings muss der Ursprungsstoff im Namen des Wodkas getragen werden.

2013 entscheidet sich Polen für ein Reinheitsgebot für Wodka.

7.Herstellung von Wodka

- Der erste Schritt bei der Herstellung von Wodka ist ähnlich wie bei der Herstellung von Bier, es wird Maische hergestellt. Dabei wird das geschrotete Getreide oder die zerkleinerten Kartoffeln, hier müssen noch Enzyme hinzugegeben werden, mit Wasser gemischt.

- Dann wird erhitzt, dabei werden die Enzyme aktiv und spalten die Stärkemoleküle auf. Dabei entsteht die Maische, die nun süßlich ist.

- Im nächsten Schritt wird nun Hefe beigefügt diese setzt den Prozess des gären in Gang und wandelt den Zucker in Alkohol um. Dabei entstehen 6 bis 7% Alkohol.

- Danach wird gebrannt, dabei wird der Rohalkohol hergestellt. Der Prozess findet stufenweise statt und bietet so immer steigende Qualität. Dabei entsteht das Destillat.

- Um die Geschmacksneutralität zu erhalten, wird dann filtriert. Dadurch werden Geschmacksstoffe vor allem die Fuselöle entfernt. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, ob mit Aktivkohle, mit Milcheiweiß oder durch Einfrieren.

- Danach findet ein Filtern statt, so entsteht der möglichst reine Wodka, Wasser und Alkohol. Je besser und feiner gefiltert wird, desto höher die Qualität des Wodkas.

Wie viel Volumen % hat Wodka?

Der heutige Wodka gilt als besonders guter Wodka, wenn er einen Prozentwert von 40% hat.

Ab 37% gelten generell als Mindestgrenze für guten Wodka.

Jeder Wodka unterscheidet sich durch viele Merkmale und der Alkoholinhalt ist hier nicht immer ausschlaggebend.

Welches sind die größten Hersteller von Wodka?

 

Hersteller von Wodka gibt es mittlerweile unzählige, aber trotzdem haben sich einige Marken schon seit Jahrzehnten durchgesetzt und sich auf dem Markt etabliert. Zum Beispiel diese:

Polnische Marken

Russische Marken

Deutsche Marken

Andere Marken

- Belvedere Vodka

- BialaDama

- Chopin Vodka

- Cracovia Vodka

- Dworek Vodka

- Krasrowy Vodka

- Serkova

 

- Bluga Vodka

- Dovgan Vodka Nemiroff

- Green Mark Vodka

- Parliament Vodka

- Perstsovka

- Russian Standard

- Shustov Wodka

- Sivirskaya

- Belenkaya

- Puschkin Vodka

- Rachmaninoff

- Wodka Gorbatschow

-- Kleiner Feigling

 

- Boris Jelzin Vodka

- White Diamond Vodka

- Vikingfjord

- Absolut Vodka

- Moskova

- Prime- Vodka

- Smirnoff

- Destilhero

 

Wodka und die verschiedenen Arten

Wodka ist nicht gleich Wodka. Hier gibt es unzählige Arten und auch von den verschiedenen Firmen werden immer wieder unterschiedliche Produkte hergestellt.

Neben dem reinen Wodka, der meist aus Getreide oder Kartoffeln hergestellt wird, finden auch immer mehr Sorten aus anderen Rohstoffen, die dann auch mit einem besonderen Geschmack einher gehen, Anklang unter den Wodka Liebhabern.

Ob mit Beerengeschmack, Apfel, Trauben, Mango oder sogar der ganz besondere Geschmack von Cupuacu wie bei destiHERO. Hier findet jeder Liebhaber seinen eigenen perfekten Wodka.

FAQ:

1. Aus was wird Wodka gemacht

Ursprünglich wird Wodka aus Getreide, aus Roggen, hergestellt. Aber auch Weizen, Gerste, Kartoffeln oder Melasse gelten als Rohstoffe für die Wodkaherstellung. Getreide oder Kartoffeln gelten als die besten Produkte für die Herstellung, es werden in vielen Ländern auch andere Rohstoffe verwendet, die Qualität des Getränkes leidet hier aber deutlich.

2. Wie viel Prozent hat Wodka?

Der heutige Wodka hat im optimalen Fall 40%, allerdings zählt ein Wodka schon ab 37% zu den guten Sorten. Wodka gibt es aber in ganz unterschiedlichen Stufen.

3. Wo kommt Wodka her?

Wodka kommt ursprünglich aus Polen ist aber sowohl in Polen als auch in Russland sehr verankert. Sowohl Russland als auch Polen haben zur Geschichte der Entwicklung der beliebten Spirituose beigetragen.

4. Wie viel Kalorien hat Wodka?

Ein Wodka mit 40% hat auf 10 Gramm 231 Kalorien. Der Kaloriengehalt ist her aufgrund des hohen Alkoholwertes so hoch.

5. Wie wird Wodka hergestellt?

Wodka wird durch ein mehrstufiges Destillationsverfahren hergestellt. Je öfter und besser destilliert und gefiltert wird desto reiner und hochwertiger ist der Wodka, der entsteht.

 


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